Unter Versorgungstechnik fasst man heute alle technischen Maßnahmen zusammen, die in Räumen und Gebäuden, aber auch Betriebsstätten und öffentlichen Einrichtungen der energetischen (Heizung, Beleuchtung) und stofflichen (Wasser, Luft) Versorgung bzw. der Entsorgung aller Abprodukte (Abwasser, Müll) gelten.
Die Entwicklung des breitgefächerten Wirtschaftssektors und Fachgebietes war in der Vergangenheit vom Bedürfnis nach Komfort bestimmt (Wasser- und Abwasserinstallation, Zentralheizung Klimaanlagen) und ist heute außerdem zunehmend von technischen und allgemeinen Normen der Ressourcenschonung beeinflusst (Energieeinsparverordnung, Kreislaufwirtschaftsgesetz u.a.).
Das Studienziel Bachelor orientiert sich an diesen Erfordernissen und vermittelt breite naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Kenntnisse und Fähigkeiten, die den Absolventen in die Lage versetzen, selbständig und eigenverantwortlich, tätig zu sein. Es soll ihn befähigen, technische Systeme und Prozesse zu analysieren, Probleme zu erkennen und praxisgerechte Lösungen zu erarbeiten.
Die Ausbildung im Bachelor - Studiengang "Versorgungstechnik" dauert in der Regel sechs Semester.
In den ersten vier Semestern werden werden mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Grundlagenkenntnisse vermittelt.
Im folgenden Studium werden die Grundlagenkenntnisse mit Spezialvorlesungen und mit experimentellen Praktika vertieft. Es ermöglicht dem Studenten die Berücksichtigung von Interessen sowie eine Vorbereitung auf spezifische Tätigkeitsfelder durch die Belegung von Wahlpflichtfächern aus den Bereichen
- Technische Gebäudeausrüstung,
- Kommunale Ver- und Entsorgungstechnik.
Die angebotenen Wahlpflichtfächer werden aus den aktuellen Anforderungen der Praxis abgeleitet und diesen ständig angepasst.
Im fünften Semester ist ein Praxisprojekt anzufertigen, welches Planungen oder wissenschaftliche Berichte beinhaltet und auf die Bachelorarbeit im sechsten Semester vorbereitet.
Der Bearbeitungszeitraum der Bachelorarbeit beträgt zwei Monate und soll zeigen, dass der Student in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist eine praxisorientierte Aufgabe aus seinem Fach nach fachpraktischen Methoden selbständig zu erarbeiten.
Nach einem abschließenden Kolloquium wird das Zeugnis als Bachelor of Engineering erteilt, das weltweit anerkannt ist.
Absolventen des Bachelor-Studiengangs werden von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, von Verbänden und Organisationen beschäftigt (Abb. 1), um Probleme zu lösen oder an der Bearbeitung mitzuwirken. Haupteinsatzgebiete sind Projektierungsbüros sowie Ausführungsfirmen.

Die Tätigkeitsfelder der Absolventen ist in der Abbildung 2 erkennbar.
Die Bachelorabsolventen werden in der Regel auf der mittleren Ebene als qualifizierter Sachbearbeiter eingesetzt.

Die Berufschancen werden derzeit als gut eingeschätzt. Diese Situation wird auf absehbare Zeit unverändert positiv bleiben.
Neben den allgemeinen Zugangsvoraussetzungen (Hochschulreife) ist ein 13-wöchiges Praktikum Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums.
Dieses Praktikum soll künftigen Studenten durch die praktische Mitarbeit in gewerblichen und industriellen Betrieben und Einrichtungen einen ersten Einblick in die Berufspraxis ermöglichen.
Es ist von den StudentInnen selbst zu organisieren.
Von den 13 Wochen sind mindestens acht Wochen vor Aufnahme des Studiums und die restlichen fünf Wochen bis zum Beginn des 4. Semesters nachzuweisen.
Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine äquivalente berufspraktische Ausbildung kann das Praktikum ersetzen. Über die Anerkennung entscheidet der Fachbereich.
Beruflich qualifizierte Bewerber ohne Hochschulzugangsberechtigung können über ein fachbezogene Eignungsprüfung den Zugang zum Studium erwerben,. Die Prüfung findet einmal jährlich statt. Sie besteht aus einen schriftlichen sowie einem mündlichem Teil.
Ausländische Bewerber haben die deutsche Sprachenprüfung für den Hochschulzugang Stufe 1 (DSH 1) nachzuweisen. Nach dem zweiten Semester muss für ein weiterführendes Studium DSH 2 nachgereicht werden.
Bewerbungen um einen Studienplatz sind grundsätzlich an das Studentensekretariat zu richten.
Die Zulassung erfolgt immer zum Wintersemester.
Die Professoren bieten eine Studienberatung an. Termine können telefonisch vereinbart werden.
Hochschule Lausitz (FH)
Studentensekretariat
Lipezker Strasse 47
03048 Cottbus
Frau Schiefelbein
0355 / 5818-275
Zur Zeit sind keine News/Termine vorhanden.
Anschrift:
Hochschule Lausitz (FH)
Fakultät für Bauen
(Fakultät 4)
Lipezker Str. 47
03048 Cottbus
Dekan
Prof. Dr.-Ing. Höfler
Tel. : +49 (0) 355 5818 600
Fax.: +49 (0) 355 5818 609
Sekretariat
Frau Sybille Fiebranz
Tel. : +49 (0) 355 5818 601
Fax.: +49 (0) 355 5818 609