

Labor für Werkstoffprüfung / Metallographie
Laborleiterin: Prof. Dr.-Ing. Eva Hille

Die optimale Auswahl, Verarbeitung und Anwendung von Werkstoffen sind entscheidende Faktoren, wenn es um die Umsetzung von Ideen in erfolgreiche Produkte geht.
Dazu sind kontinuierliche Qualitätsüberwachungen, Werkstoffprüfungen, Analysen sowie Auswertungen und Berücksichtigung von Praxiserfahrung erforderlich.
Die Werkstoffprüfung liefert Kennwerte, die Werkstoffeigenschaften von Proben und Bauteilen unter mechanischen, thermischen oder chemischen Beanspruchungen charakterisieren. Darüber hinaus dienen Prüfverfahren auch der Beurteilung der Verarbeitungseigenschaften. Die Werkstoffprüfverfahren liefern objektive Kennwerte und sie werden in allen Phasen der Herstellung und Verarbeitung der Werkstoffe durchgeführt.
Werkstoffdaten sind ein wichtiges und notwendiges Hilfmittel zur Produkt- und Prozessoptimierung.
In unserem Prüflabor führen wir kurzfristig Sonderuntersuchungen, Schadensanalysen und sachverständige Beurteilungen von Werkstoffen und Bauteilen durch. Wir ermitteln Schadensursachen und erarbeiten Verbesserungskonzepte.

Die Verfahren und das Personal sind qualifiziert.
Ob als Lieferant von Vormaterialien, als Produktionsbetrieb oder als Betreiber komplexer technischer Anlagen - für die Qualität des Produktes oder die Sicherheit der Anlagen sind Fragen der Werkstoffqualität von entscheidender Bedeutung.
Ob als Mittel der Eingangsprüfung, der laufenden Produktionsüberwachung oder im Schadensfall, zur Klärung von Ansprüchen und Sicherung zukünftiger Investitionen, kompetente Werkstoffuntersuchungen sichern den Ruf des Unternehmens.
Gegenwärtig ist an der Hochschule Lausitz (FH) das Labor für Werkstoffprüfung zusätzlich zur Ausbildung der Studierenden Ansprechpartner für regionale Unternehmen in Fragen Qualitätssicherung und Werkstoffuntersuchungen. Dieses Angebot wird rege von regionalen Unternehmen genutzt. Das Labor ist auch Ausbildungsstätte für den praktischen Teil des Berufsbildungsplanes für Werkstoffprüfer, für die Lehrerweiterbildung der Oberstufenzentren und der beruflichen praktischen Weiterbildung von Fachpersonal.
Für die Durchführung von Schülerpraktika der Gymnasien und Oberstufenzentren wird das Labor ebenfalls rege genutzt.
Werkstoffkennwerte







Technologische Eigenschaften
Biegeversuche
Ringfaltversuche
Aufweitversuche
Bördelversuche

Bestimmung der Dauerfestigkeit und Untersuchungen zum Dauerschwingverhalten von Metallen

Ultraschallprüfungen von Walz-, Guss- und Schmiedeerzeugnissen sowie Schweißverbindungen mit dem Impuls-Echo-Verfahren

Makroskopische Gefügeuntersuchungen (Nachweis von Fehlstellen wie Rissen, Schlackenzeilen, Lunker, Poren, Gasblasen, Dopplungen, weiterhin Seigerungen, Entkohlungen, Faserverlauf oder Kraftwirkungsfiguren mit dem Baumannabdruck, den Ätzungen nach Heyn und Oberhoffer, Adler und Fry)
Mikroskopische Gefügeuntersuchungen (Gefügeuntersuchungen, Korngrößenbestimmung, Bestimmung von Phasenanteilen)

Reinheitsgrad und Größe
Beschichtungs- und Randschichtmerkmale
Nahtgeometrie von Schweißverbindungen
Unregelmäßigkeiten an Schweißverbindungen

Optisch messendes Vakuum-Emissionsspektrometer liefert präzise Analysen von Werkstoffen auf Eisen-Basis, Kupfer-Basis und Aluminium-Basis

Schadensuntersuchung und Schadensbegutachtung
Beratung bei der Entwicklung und dem Einsatz von Werkstoffen
Beratung zu zerstörungsfreien Prüfungen
Der weitere Ausbau des Laborbereiches Werkstofftechnik ist ein Angebot für regionale Unternehmen. Ein hervorzuhebener Vorteil ist in den ergänzenden Laborbereichen und Fachkompetenzen der Hochschule Lausitz (FH), z.B. Schweiß- und Fertigungstechnik, Konstruktion, Qualitätsmanagement, Mess- und Sensortechnik, Produktionswirtschaft, Instandhaltung, Kunststofftechnik, zu sehen.
Für die VOEST-alpine Draht Finsterwalde GmbH und die Böllhoff Produktion GmbH &
Co.KG in Sonnewalde erfolgte im Rahmen der praktischen Ausbildung der
Auszubildenden die Anwendung von Prüfverfahren mit Hilfe der Maschinentechnik
des Labors.
Das oberste Ziel unseres Labors ist die Qualität sicher zu stellen, so dass
Qualitätsbelange in der Laborführung den ihnen gebührenden Platz einnehmen.
Qualität bezieht sich dabei sowohl auf Produkte und Dienstleistungen als auch auf die internen Prozesse des Labors und ist definiert als das Maß, in dem das
betrachtete Produkt oder der betrachtete Prozess den Anforderungen genügt.
Hierbei von Belang sind die Optimierung von Kommunikationsstrukturen,
professionelle Lösungsstrategien, die Erhaltung oder Steigerung der Zufriedenheit von Kunden sowie der Motivation der Belegschaft, die Standardisierungen
bestimmter Handlungs- und Arbeitsprozesse, die Normen für Produkte oder
Leistungen, Dokumentationen, die berufliche Weiterbildung, Ausstattung und
Gestaltung von Arbeitsräumen.
Lieferanten und Auftraggeber
Mit unseren Lieferanten und Auftraggebern pflegen wir ein partnerschaftliches
Verhältnis.
Hierbei vertrauen wir auf eine langjährige Zusammenarbeit, die sich durch eine hohe
Qualität und Zuverlässigkeit auszeichnet.
Für neue Lieferanten und Auftraggeber streben wir dieses Niveau ebenfalls an.
Dekanat
Gebäude 14E.205
Tel.: 03573 / 85 501
Fax: 03573 / 85 509
E-Mail: dekanat-iem
hs-lausitz.de
Prof. Dr.-Ing. Eva Hille
Großenhainer Str. 57
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 / 85 412
Fax: 03573 / 85 409
Büro: 4.207
E-Mail: Eva.Hille
hs-lausitz.de
Dipl.-Ing. (FH) Heidrun Lehnig
Büro: 4.218
Telefon: 03573 / 85 436
E-Mail: hlehnig@hs-lausitz.de
Roland Bahrig
Büro: 4.129
Telefon: 03573 / 85 461
E-Mail: rbahrig@hs-lausitz.de
4.128 Tel.: 03573 / 85 461
4.129 Tel.: 03573 / 85 461
4.130 Tel.: 03573 / 85 456
4.131 Tel.: 03573 / 85 462
4.141 Tel.: 03573 / 85 455