
Arm sind die Kinder in Afrika oder Südamerika, die kaum etwas zu essen und nur ab und zu ein Dach über dem Kopf haben. Susanne Riepe hat Armut gesehen, sowohl in ihrem Praktikum in Kapstadt in Südafrika als auch bei Ihrer Tätigkeit als Streetworkerin in Cottbus.
Sie möchte mit euch darüber sprechen, wie Armut sozialwissenschaftlich definiert wird und was die Armut mit den Menschen macht, die davon betroffen sind. Wie wenig Geld ist noch "normal"? Im Vergleich zwischen Deutschland und Südafrika erfahrt ihr, was primäre und tertiäre Armut ist. Leidet in Deutschland wirklich niemand Hunger, vielleicht nicht so massiv wie anderswo und doch gibt es auch hier arme Menschen. Was ist mit dem Schüler, der keine Adidas sondern Aldi-Turnschuhe trägt und deshalb auf dem Schulhof gehänselt wird? Ist er auch arm?
Einsamkeit beispielsweise ist auch eine Form der Armut. Susanne Riepe erzählt anhand ihrer Tätigkeit als Bereichsleiterin der Jugendsozialarbeit über eine Facette der praktischen Sozialarbeit. Sie zeigt, welch unterschiedliche Ausprägungen der Zustand Armut haben kann – und dazu muss man gar nicht so weit weg schauen. Gemeinsam mit euch wird sie auch überlegen, ob und wie jeder etwas dagegen tun kann.
Termin: 17.04.2010, 11:30 Uhr
Treffpunkt: Gebäude 11, Raum 303
Bitte vorher anmelden!
Kathrin Erdmann
Großenhainer Str. 57
01968 Senftenberg
Tel.: +49 (0) 3573 / 85-226
e-Mail: scienceacademy
hs-lausitz.de
Gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg

Europäischer Sozialfonds - Investition in Ihre Zukunft
Gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit