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Dipl.-Ing. (FH) Jörg Schlotter

Der Referent: Jörg Schlotter
Der Referent: Jörg Schlotter

Der Referent:

Jörg Schlotter wählte auf dem Gymnasium Mathematik und Physik als Leistungskursfächer, nach dem Abitur und seinem Wehrdienst studierte er Elektrotechnik an der Hochschule Lausitz. Sein praktisches Studiensemester absolvierte Jörg Schlotter bei Vattenfall Europe Mining & Generation im Technischen Service Tagebaue. Hier bearbeitete er eine Aufgabenstellung zum Thema Netzanalysen und Netzqualität. Anschließend arbeitete er als Werksstudent im Unternehmen und untersuchte auch in seiner Diplomarbeit ein Thema aus der Abteilung „Technischer Service Tagebaue“. Seit 2006 arbeitet Jörg Schlotter in derselben Abteilung als Projektleiter für Schutz- und Leittechnik.

Seine Arbeit:

Jörg Schlotter ist bei der Vattenfall Europe Mining AG im Technischen Service Tagebaue, im Technischen Büro eingesetzt. Das Unternehmen fördert und veredelt im Jahr etwa 60 Millionen Tonnen Braunkohle und betreibt drei Tagebaue. Im Technischen Büro arbeiten Ingenieure verschiedener Fachrichtungen daran, dass in den Tagebauen alles funktioniert. Das heißt, hier werden alle Erhaltungs-, Verbesserungs- und Instandhaltungsmaßnahmen in den Tagebauen Welzow-Süd, Jänschwalde und Nochten/Reichwalde vorbereitet.
Jörg Schlotter kümmert sich in der Abteilung Stromversorgung/Elektrotechnik um die Planung und Berechnung der Stromversorgungsnetze für die Tagebaue. Die Vattenfall Europe Mining AG betreibt ein eigenes Stromnetz, die vom Versorger abgenommene Strommenge muss zunächst auf die betrieblich notwendigen Spannungsebenen transformiert werden. Die interne Stromversorgung muss mit der übergeordneten Stromversorgung abgestimmt, es müssen neue Stationen für die Versorgung der Tagebaugroßgeräte mit Strom geplant, errichtet und je nach Fortschritt des Tagebaus umgeplant werden. Die Leittechnik, Bedienstationen und die Unterstationen müssen ebenfalls geplant und errichtet werden. Dafür berechnet Jörg Schlotter die Grundlagen, unterstützt den Einkauf bei der Formulierung von Ausschreibungen, ist bei Verhandlungen mit Nachauftragnehmern dabei und stimmt in Dienstbesprechungen einzelne Projekte und Vorhaben im Unternehmen mit ab.

Die Firma:

Vattenfall Europe gehört zur schwedischen Vattenfall-Gruppe und ist zurzeit das fünftgrößte Energieunternehmen in Europa. Entstanden ist Vattenfall Europe aus dem Zusammenschluss von Bewag, HEW, Laubag und Veag, heute erwirtschaftet Vattenfall Europe etwa 60 Prozent des Konzernumsatzes. Vattenfall Europe ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette aktiv, vom Braunkohlentagebau bis zur Steckdose. Das Unternehmen versorgt private Haushalte, Industrieunternehmen, Stadtwerke und Regionalversorger mit Energie. Zurzeit betreibt Vattenfall Europe Mining & Generation drei Tagebaue in der Lausitz, das Unternehmen betreibt ein eigenes Eisenbahn-, Entwässerungs-, Wasserversorgungs- und Stromnetz. Das Unternehmen bietet hervorragende Arbeitsbedingungen für Jung-Ingenieure.

Und sonst noch:

Jörg Schlotter mag an seiner Arbeit, dass er in vielen Projekten tätig werden kann. Weil er als Projektleiter für die Netze in den drei Tagebauen in der Lausitz zuständig ist, hat er mit sehr vielen Kollegen, Fremdfirmen und Zulieferern Kontakt. Er freut sich, dass er wegen seiner Arbeit nicht die Region verlassen musste, sondern nah an seiner Heimatstadt Senftenberg seinem Beruf nachgehen kann. Ständig ändern sich durch die „wandernden“ Tagebaugeräte die Bedingungen, stets stehen neue Herausforderungen auf dem Plan.

Tipps aus der Praxis für Abiturienten:

Technisches Verständnis und mathematisches Denken sollten junge Menschen haben, um das ziemlich mathematik- und physiklastige Grundstudium gut zu absolvieren. Wer allerdings beim Abi schon im Leistungskurs Mathe und Physik war, kann mit ein wenig Strebsamkeit das Grundlagenstudium an der FH Lausitz gut über die Bühne bringen. Ein Vorpraktikum, ebenso wie zusätzliche, vor allem längere Praktika in Unternehmen bringen den Überblick über das Fachgebiet und sorgen für Motivation. Frühzeitiger Kontakt zum Wunscharbeitgeber empfiehlt sich, um schon während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln. Ebenso sind die frühzeitige Mitgliedschaft in den Fachverbänden, wie dem VDE sowie der gute und enge Kontakt zu den Professoren Grundlagen für Kontakte in die Wirtschaft.

Kontakt

Steffi Zimmermann

Großenhainer Str. 57
01968 Senftenberg

Tel.: +49 (0) 3573 / 85-335

e-Mail: scienceacademy@hs-lausitz.de

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