Barrierefreies Studium am Campus Senftenberg und Cottbus-Sachsendorf

Studieren mit Legasthenie

Wenn Sie es geschafft haben, trotz Legasthenie eine Hochschulzugangsberechtigung zu erwerben, dann gebührt Ihnen Respekt! Man geht davon aus, dass 1-2% der Studierenden in Deutschland von einer Lese-Rechtschreibstörung betroffen sind. Sie sind also nicht alleine.

Für Menschen mit Legasthenie besteht dieselbe Wahrscheinlichkeit, besonders begabt zu sein, wie bei Menschen ohne diese Beeinträchtigung.

Die BTU Cottbus-Senftenberg strebt den Abbau individueller Benachteiligungen und die konkrete Unterstützung bei der Durchsetzung von Ansprüchen an. Daher möchten wir Sie ermutigen, mit Ihrer Legasthenie offen umzugehen; wir möchten bei mangelndem Verständnis in Ihrer Umgebung vermitteln, Sie bei möglichen Nachteilsausgleichen unterstützen und Zusammenschlüsse gleichermaßen Betroffener erleichtern. Auch wenn wir die Legasthenie nicht als eine Behinderung verstehen wollen, können Sie beim Prüfungsausschuss mit einem entsprechenden Antrag einen Nachteilsausgleich vorschlagen. Nachteilsausgleiche werden im § 12 der Hochschul-Studien- und Prüfungsordnung der Hochschule Lausitz (FH) Teil A (HSPO Teil A) geregelt.

Ein offener Umgang mit einer Legasthenie und eine rechtzeitige Beantragung von Nachteilsausgleichen helfen allen Beteiligten, hier zu angemessenen Lösungen zu kommen.

Sollten Unstimmigkeiten auftreten, können Sie sich an Herrn Prof. Dr. Kies als Ombudsmann wenden.

Ansprechpartner

Herr Prof. Dr. Kies