Studiengang Soziale Arbeit

Lehrbeauftragte im Sommersemester

Baldauf-Himmelmann, Oda

Ich bin 1966 geboren, in Ostdeutschland aufgewachsen, habe 2 Kinder und bin verheiratet. Seit 1994 habe ich Erfahrungen in verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit und Sozialpädagogik gesammelt, beispielsweise in der offenen Jugendarbeit, in der Klinischen Sozialarbeit und in Bereichen der (Familien)Therapie, in der wissenschaftlichen und praktischen Begleitung beim Aufbau eines Selbstlernzentrums als wissenschaftliche MA der BTU. Momentan bin ich Jugendstadtteilmanagerin in einem Rückbaugebiet der Stadt Cottbus. Seit 2000 lehre ich neben der berufspraktischen Tätigkeit, hauptsächlich an der HL, aber auch an der HTWK Leipzig und an der Universität Krems. Besonderes Interesse gilt dabei den Handlungsansätzen, -möglichkeiten und Handlungseinschränkungen in der Sozialen Arbeit im Spannungsfeld des jeweils aktuellen gesellschaftlichen Kontextes. Letzteres war dabei bestimmend für die Initiave zum Aufbau eines Arbeitskreises "Kritische Sozialarbeit" in Cottbus. Arbeitsausgleichend und regnerierend sind für mich die Familie und Freunde sowie künstlerische Betätigungen (Musik, Malen, Holz- und Steinarbeiten...)

Falke, Tobias

Tobias Falke, Dipl.-Sozialpädagoge, M.A. Medienwissenschaftler (Master of Arts), akademischer Mitarbeiter für Hochschuldidaktik und E-Learning im Projekt „Anfangshürden erkennen und überwinden: Blended Learning zur Unterstützung der fachspezifischen Studienvorbereitung und des Lernerfolges im ersten Studienjahr“ der Hochschule Lausitz (FH).

Seit 01/2004 stellv. Vorstand des gemeinnützigen Vereins Media To Be | M2B e.V.. Berufspraktische Tätigkeiten u.a. als Jugendstadtteilmanager und freiberufliche Auftragsarbeiten in den Bereichen aktive Medienarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluationsforschung.
Bisherige Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Didaktik des E-Learning, Medienpädagogik, Produktion von audiovisuellen Medien

 

Franze-Hartmann, Ramona

Als Diplom Sozialpädagogin und Moderatorin bin ich seit 2001 Leiterin der Freiwilligenagentur Cottbus. Die Freiwilligenagentur in Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Brandenburg ist  Anlaufstelle und Drehscheibe für Informationen, Erfassung und Multiplikation von bürgerschaftlichen Aktivitäten. Sie ist beteiligt an Problemlösungen, wenn es um Altern, Pflege (z.B. Helferinnenkreise, Begleitdienste), Bildung (Verbesserung der Schulabschlüsse durch Lernpatenschaften), der Vereinbarkeit Beruf und Familie (Wunschgroßelterndienst) oder Gesundheit (Netzwerk Gesunde Kinder) geht.

Seit 2007 bin ich Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Brandenburg.

Ich bin verheiratet habe zwei Kinder und lebe in Cottbus.

Klages, Benjamin

Mein berufliches Selbstverständnis lässt sich entlang von zwei Linien beschreiben- einerseits als Erziehungswissenschaftler und andererseits als Pädagoge. Als „Theoretiker“ im Themenfeld von Erziehung und Bildung interessieren mich Fragestellungen wie was ist Lehren & Lernen oder wie steht beides zueinander. In diesem Zusammenhang beteilige ich mich an den Diskussionen um pädagogische Professionalität sowie die Bedeutung von digitalen Medien für Bildungsprozesse. Als „Praktiker“ der Pädagogik haben mich insbesondere die langjährigen Erfahrungen in der Clearing-Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie meine Beschäftigungen in psychiatrischen Einrichtungen, für heranwachsende wie auch erwachsene Klientel, geprägt. Aktuell beschäftige ich mich im Kern mit der Ausgestaltung von Hochschullehre und sehe auch hier ein interessantes Handlungsfeld, in dem ich beide Rollen resp. Perspektiven einnehmen und zuweilen gut miteinander kombinieren kann. Neben meiner Tätigkeit als Dozent beteilige ich mich an Vorhaben zur institutionell-konzeptionellen Formung von akademischen Ausbildungsstrukturen, beispielweise als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungs- und Entwicklungsprojekt PONTS in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin.

Seltmann, Said

 

35 Jahre alt
Diplom Sozialpädagoge
AAT® und CT® Trainer
Geschäftsführer der Future Generation UG
15 Jahre Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe

Gastdozenten

Herr Professor Dr. Fritz Schütze (Vortrag Modul 18 BA „Sozialarbeit als professionelle Fallarbeit“)

Zur Person: Geboren 1944. Von 10 bis 18 fünf Jahre im Krankenhaus, die wohl das Interesse für professionelles Handeln und für Biographie geweckt haben. Die Schulzeit habe ich  trotz der langen Fehlzeiten dadurch überstanden, dass ich mich zunächst an der lateinischen Sprache, die ich auch im Krankenhaus lernen konnte, und später an den Literaturkenntnissen wegen der mehr oder weniger erzwungenen langen Lesetätigkeit festhalten konnte. (Angstfach dagegen Englisch) - Auch halfen viel meine Schulfreunde und das Verständnis des altsprachlichen Gymnasiums.
Studium der Soziologie, Allgemeinen Sprachwissenschaft (mit obligatorischer außereueropäischer Sprache klassisisches Chinesisch)und Philosphie an den Universität Münster von 1964 bis 1972. Abschluss mit einer Promotion in Soziologie zur Soziolinguistik.
Seit 1970 bis 1980 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Wissenschaftlicher Asssistent an der Universität Bielefeld in der Allgemeinen Soziologie. 1978/79 ein akademisches Jahr als Postdoc (mit Mitteln der DFG) an der University of California at San Francisco, School of Nursing, Department of Social and Behavioral Sciences, bei Anselm Strauss. Dabei Kennenlernen seiner Team- und Forschungswerkstatt-Arbeitsweise während der Durchführung des Forschungsprojekts "Social Organization of Medical Work". 1980 Habilitation über Biographie- und Interaktionsanalyse mit der Venia in allgemeiner Soziologie .
Von 1980 bis 1993 Professor für Qualitative Sozialforschung am Fachbereich Sozialwesen der Gesamthochschule Kassel. Im akademischen Jahr 1984/85 Visiting Fellow am Institute for Advanced Study, School of Social Sciences, dort Mitarbeit an einer Arbeitsgruppe zur Biographieforschung (wohl auch teilweise finanziert von der DFG). Ab 1989 Gründungsmitglied des Graduiertenkollegs zur Schulentwicklungsforschung in Bielefeld und Kassel; Begleitung der Dissertationenen des Graduiertenkollegs bis Ende der 90er Jahre an beiden Universitäten. 1993 bis 2009 Professor für Allgemeine Soziologie/Mikrosoziologie an der Universität Magdeburg. 1994 Christa-Hoffmann-Riem-Preis für Qualitative Sozialforschung.
Seit 1966 verheiratete mit Eva-Maria Schütze, geb. Thimm, drei Töchter und fünf Enkelkinder.
Forschungsschwerpunkte: Interaktionsanalyse, Biographieanalyse, Analyse professionellen Handels (insbesondere in den Bereichen Sozialarbeit, Schule und Medizin) und Analyse der Beziehung zwischen persönlicher Identitätsentwicklung einerseits und kollektiven Gebilden andererseits (mit Begriffen wie kollektive Identititätsarbeit und kollektivem Vorstellungsraum). Gegenwärtig Drittmittel-Forschungsprojekte zur europäischen Identitätsarbeit und zu den pädagogischen Dimensionen ärztlichen Handelns.


Herr Professor Dr. Joachim Rosenow (Vortrag Modul M 18 BA „Flüchtige Moderne, neue soziale Probleme und Aufgaben der politischen Gestaltung“)

Zur Person: Prof. Dr. habil. Joachim Rosenow, Studium der Germanistik und Philosophie, Soziologie und Psychologie an der Freien Universität Berlin. 1989-1994 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, 1994 bis 2008 Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Lausitz. 1994 Preis der Schader-Stiftung  in Politikwissenschaft für Arbeiten zur Regulierung von Altersgrenzen. Arbeitsschwerpunkte: Theorie des Wohlfahrtsstaates, Gerechtigkeitstheorien, Modernisierung und sozialer Wandel in Deutschland, soziale Probleme und Entwicklung der Sozialpolitik.
Frau Professor Yvonne Schütze (Vortrag Modul M 18 BA „ Lebensphase Jugend“)
Zur Person: Studium der Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe Universität in
Frankfurt/M. Diplom und Promotion ebendort. Habilitation an der Georg-August
Universität in Göttingen. Von 1977-1993 wiss. Angestellte am
Max-Plack-Institut für Bildungsforschung (Forschung zur frühkindlichen
Sozialisation und Mitarbeit an der Berliner Altersstudie).Von 1993-2005
Professorin an der Humboldt Universität zu Berlin
(Langzeitstudie: Russisch-jüdische Migranten in Berlin).

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Prof. Himmelmann