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Ausstellung „Landsberg an der Warthe/ Gorzów Wielkopolski“

11.11.2011
Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit, Pressemitteilungen

Zu den Höhepunkten der 11. Wissenschaftstage der Hochschule Lausitz (FH), die vom 22. bis 25. November 2011 stattfinden, zählt die Eröffnung der Ausstellung „Landsberg an der Warthe/ Gorzów Wielkopolski, Zwei Namen – Eine Geschichte".

Das Staatsarchiv Gorzów Wielkopolski und das Brandenburgische Landeshauptarchiv laden dazu am Mittwoch, 23. November 2011, um 15 Uhr in das Gebäude 10 der Hochschule Lausitz am Studienort Cottbus, Lipezker Straße 47, ein. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung wird der Präsident des Landtages Brandenburg, Gunter Fritsch, ein Grußwort halten.

Die Präsentation dieser Ausstellung an der Hochschule Lausitz steht im direkten Bezug zu dem nun langjährig etablierten und erfolgreichen gemeinsamen deutsch-polnischen Studiengang Soziale Arbeit mit der Fachhochschule Gorzów und stellt gleichzeitig eine Würdigung der Partnerschaft beider Hochschulen dar.

Bis zum 29. Januar 2012 bietet die Ausstellung auf 25 großen Tafeln eine vielfältige Auswahl von Urkunden, Akten, Karten, Plänen und Fotos aus beiden Archiven sowie weitere wertvolle Originaldokumente. Besucher können sich auf eine spannende Entdeckungsreise in die deutsch-polnische Geschichte einer Stadt von grenzüberschreitender Bedeutung freuen, die über Jahrhunderte die größte Stadt im östlichen Brandenburg war und bis heute das Zentrum der Region ist.

Das Staatsarchiv der Woiwodschaft Lebus in Gorzów Wielkopolski feierte im Vorjahr sein 60-jähriges Bestehen. Das Archiv betreut seit 1950 wertvolles historisches Quellenmaterial, das nach dem Zweiten Weltkrieg in den seither polnischen Teilen der ehemaligen Provinz Brandenburg gerettet werden konnte. Am Beispiel der Stadt Landsberg, die seit 1945 Gorzów Wielkopolski heißt, macht die Jubiläums-Ausstellung deutlich, dass die Geschichte Brandenburgs ohne die Geschichte des ehemaligen östlichen Teils mit den historischen Territorien der Neumark und der östlichen Niederlausitz nicht denkbar wäre. Ebenso wird die Bedeutung der deutschen Vergangenheit für die heutige Woiwodschaft Lebus aufgezeigt.

Mittels der Archivalien des Stadtarchivs von Landsberg, die zu den größten Schätzen des Staatsarchivs Gorzów gehören, und der Archivalien des Brandenburgischen Landeshauptarchivs wird die Geschichte Landsbergs als Teil der Geschichte Brandenburgs von mehreren Seiten sichtbar gemacht.

Auf die Ausstellungseröffnung folgt am 23. November um 16 Uhr ein Vortrag von Dr. Falko Neininger, Referatsleiter im Landeshauptarchiv, zum Thema "Landsberg an der Warthe/ Gorzów Wielkopolski, Von der Grenzstadt zum zentralen Ort“.

Öffnungszeiten der Ausstellung: 23. November 2011 bis 29. Januar 2012, 8 bis 18 Uhr (zwischen dem 20. Dezember 2011 und dem 4. Januar 2012 geschlossen)