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Studierendenaustausch im grenzüberschreitenden Projekt

04.11.2011
Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit, Pressemitteilungen

Das Albert-Schweitzer-Familienwerk Brandenburg e.V. (ASF) kooperiert im Rahmen der binationalen Sozialen Arbeit erfolgreich mit dem Integrierten Deutsch-Polnischen Studiengang der HL sowie der Fachhochschule Gorzów.

Ziel der Kooperation ist der nachhaltige Ausbau der Zusammenarbeit der deutsch-polnischen Grenzregion der Wojewodschaft Lubuskie und Brandenburg. Erfolgreich wurden dazu bereits „Deutsch-Polnische Zentren für Bildung und Austausch“ in Spremberg und Szprotawa gegründet, die das Fundament für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit beider Länder bilden. Die Zentren stellen dabei Orte der Begegnung und Bildung insbesondere für deutsche und polnische Kinder und Jugendliche dar. Aber auch institutionelle Organisationen wie Vereine oder Behörden sollen als Multiplikatoren für die Implementierung von Strukturen sozialer Arbeit im grenzüberschreitenden Bereich angesprochen werden und hier eine Heimstätte des binationalen Austausches finden. So sind künftig regelmäßig Seminare für deutsche und polnische Fachkräfte im Bildungsbereich geplant.

Erstmalig arbeiten nun auch deutsche und polnische Studierende der Partnerhochschulen in den binationalen Projekten in den gemeinsamen Zentren mit. Sie führen im Rahmen ihres Studiums Praxis- und Projektarbeiten in Kooperation mit verschiedenen sozialen Einrichtungen des ASF und dessen Partnerorganisationen in Szprotawa durch. Die polnischen Studierenden vertieften sich dabei bereits im Sommersemester 2011 in dem Bereich der Kinder- und Jugendarbeit; die deutschen Studierenden wählten zum Wintersemester 2011/12 ein breiteres Themenfeld im Arbeitsfeld der Schulsozialarbeit, Kinder- und Jugendarbeit, sowie Arbeit mit Menschen mit Behinderung.

Die Studentinnen stehen dabei in ihrer praktischen Arbeit nicht allein dar - sie finden Unterstützung und Praxisanleitung von Seiten des ASF durch Dr. Holger Wahl und Anne Schmalenberg. Die fachliche Betreuung und theoretische Begleitung an der Hochschule übernehmen Prof. Dr. Ulrich Paetzold sowie Dr. Kay Mengel. Im gegenwärtigen Wintersemester 2011/12 erfolgt für die Studierenden des neuen Studiensemesters des deutsch-polnischen Studienganges Soziale Arbeit der Hochschule Lausitz eine mehrtägige Exkursion nach Szprotawa, um die durch das Zentrum für Bildung und Austausch vermittelten Praxis- und Projektarbeiten vor Ort erleben zu können. Im kommenden Studienjahr sollen diese dann durch die neue Studierendengeneration fortgeführt werden.

Weitere Informationen:

Dr. Kay Mengel

Hochschule Lausitz (FH)

Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Musikpädagogik

Studiengang Soziale Arbeit

Tel.: 0355 5818-434

E-Mail: kmengel=at=hs-lausitz.de