
In die Experimente unter den sicheren Bedingungen im Chemie-Hörsaal der Hochschule Lausitz bezog Prof. Dr. Alexander Kaiser interessierte Kinder, hier Lisa Postelt, ein. Foto Witzmann.
Sie nutzten diese von der Kinderuni Lausitz organisierte Veranstaltung im Rahmen des Ferienprogramms für das Senftenberger Agenda-Diplom, das unter Federführung der Stadt Senftenberg steht.
In zwei Gruppen wohnten die Kinder an der Hochschule nicht nur spannenden Chemie-Experimenten zu den Themen Verbrennung und Oxidation unter Leitung von Prof. Dr. Alexander Kaiser teil, sondern sie wirkten unter den sicheren Bedingungen im Chemie-Hörsaal auch bei diesen mit. Unter anderem lernten die Kinder, dass Staub explodieren kann, dass es Stoffe gibt, die Sauerstoff abgeben können, dass man Flammen mit bestimmten Salzen färben kann. Auch dass manche Stoffe schon bei der Berührung mit einer Feder reagieren, machte Professor Kaiser mit einem Experiment deutlich. Staunend lernten die Kinder eine Flüssigkeit kennen, mit der sich brennbare Gegenstände entflammen lassen, aber völlig unversehrt bleiben.
Im zweiten Teil der Veranstaltung zum Senftenberger Agenda-Diplom konnten sich die Kinder in Schwarzheide umfassend über die BASF und ihren Lausitzer Standort informieren. Im Besucherzentrum stellte Maren Grade von der Öffentlichkeitsarbeit den Weltkonzert BASF und viele seiner Erzeugnisse vor, die wiederum in einer Vielzahl von Endprodukten, unter anderem in Autoteilen, Fahrradhelmen oder Spielzeugen, stecken. Beeindruckt zeigte sich die Mitarbeiterin des Chemieunternehmens vom Vorwissen der Kinder. Ein Höhepunkt war für diese eine Busfahrt über das Werksgelände, bei der Maren Grade Erläuterungen zu den unterschiedlichen Produktionslinien gab. Gern folgten die Teilnehmer auch der Einladung der BASF zum schmackhaften Mittagessen.