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Gemeinsame Erklärung des Wissenschaftsministeriums und der Hochschulen zum Bologna-Prozess

16.02.2010
Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit, Pressemitteilungen

Presseinformation des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur und die brandenburgischen Hochschulen sind sich einig, dass die Umsetzung der Bologna-Reform in Brandenburg weit voran gekommen und erfolgreich ist. Gleichwohl hat der bisherige Verlauf des Reformprozesses auch gezeigt, dass teilweise Verbesserungsbedarf besteht.

Ministerium und Hochschulen werden bis Ende des Jahres eine Bilanz des Bologna-Prozesses in Brandenburg erstellen. Auf der Basis dieser Ergebnisse werden gemeinsam Strategien entwickelt, um Defizite gezielt abzubauen. Die bisherige Ausgestaltung der gestuften Studiengänge wird überprüft und eine gezielte Optimierung der hochschulrechtlichen Rahmenbedingungen eingeleitet.

Dabei stehen folgende Ziele im Mittelpunkt:

-   Studierbarkeit von Studiengängen optimieren

-   Chancengerechtigkeit beim Masterzugang gewährleisten

-   Qualitätssicherung intensivieren

-   flexible Studienverläufe ermöglichen

-   studentische Mobilität erleichtern

Das dem Land Brandenburg aus dem Hochschulpakt 2020 von Bund und Ländern zur Verfügung stehende Geld soll vorrangig eingesetzt werden, um Studienbedingungen zu verbessern und die Bologna-Reform weiter zu entwickeln. In diesem Jahr stehen 7 Millionen Euro zur Verfügung, um die  Betreuungsrelation - Studierende je Dozent - zu verbessern und Studienanfänger beim Übergang von der Schule zur Hochschule besser zu begleiten. Konkrete Vereinbarungen wird es dazu im Laufe des Jahres geben.

Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Pressestelle

V.i.S.d.P.: Antje Grabley

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E-Mail:     mwfk@mwfk.brandenburg.de

Internet:   www.mwfk.brandenburg.de

Zur Erklärung im kompletten Wortlaut: