Zu einem Bologna-Tag lädt der Präsident der Hochschule Lausitz (FH), Prof. Dr. Günter H. Schulz, am Dienstag, dem 26. Januar 2010, um 10:00 Uhr in den Hörsaal 15.V110 im Laborgebäude am Studienort Cottbus und um 16.30 Uhr in den Hörsaal 11.122 im Konrad-Zuse-Medienzentrum am Studienort Senftenberg ein.
Herzlich willkommen und zur aktiven Teilnahme aufgerufen sind sowohl Hochschullehrerinnen und –lehrer, Studentinnen und Studenten als auch alle weiteren interessierten Hochschulangehörigen.
Ziel ist es, vor dem Hintergrund der öffentlichen, die Situation an Fachhochschulen nicht oder nur unzureichend widerspiegelnden Debatte zur Bologna-Studienreform gemeinsam den erreichten Stand der Studienreform konkret an der Hochschule Lausitz zu diskutieren und praktikable Vorschläge für deren Weiterentwicklung zu erörtern.
Unter anderem sollen folgende Fragen die Diskussion prägen:
- Sind (auch) unsere Bachelor-Studiengänge ausreichend lang und sinnvoll strukturiert (Dauer und Lage der Praxisphase(n), Länge der BA-thesis etc.)?
- Gibt es eine echte Modularisierung oder nur eine verkappte Fächerstruktur?
- Ist die Balance zwischen der theoretischen und praktischen Vermittlung von Wissen/ Fertigkeiten und dem aktiven eigenständigen Studium ausreichend gewahrt?
- Wird bei ständig steigendem Erkenntniszuwachs in den Fachdisziplinen zu viel Fachwissen und zu wenig Basiswissen vermittelt? Gibt es zu viele Präsenzveranstaltungen?
- Ist die wöchentliche Belastung der Studierenden (neudeutsch "workload") korrekt ermittelt oder nur festgelegt/geschätzt?
- Welche Rolle spielt die Entwicklung gesellschaftlicher Verantwortung in unseren Studiengängen?
- Wie lassen sich Eigenverantwortung und Mobilität erhöhen?
- Wie sinnvoll ist die obligatorische Absolvierung eines Faches aus einem völlig anderen Studiengang?
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