
Sebastian Schulz von der FH Lausitz (Mitte) ging gemeinsam mit Maria-Barbara Winter von der FH Eberswalde (li) und Damaris Zurell von der Uni Potsdam siegreich aus der Vorauswahl für den Nachwuchswissenschaftlerpreis des Landes Brandenburg hervor. Foto: Stefan Parsch, FH Brandenburg

Die Kommilitonen aus dem zweiten Master-Semester Biotechnologie der FH Lausitz - hier auf dem Campus der FH Brandenburg - unterstützten Sebastian Schulz (Mitte, Reihe 1) mit ihrer Teilnahme an der Vorauswahl zum Nachwuchswissenschaftlerpreis. Foto: Masterkurs Biotechnologie
In einer öffentlichen Veranstaltung stellten am 23. Oktober 2008 an der Fachhochschule Brandenburg die jeweils beste Absolventin beziehungsweise der beste Absolvent von zehn Brandenburger Hochschulen jeweils in einem Referat ihr Abschlussthema einer Jury vor.
Sebastian Schulz, B.Sc. war von der FH Lausitz für den Nachwuchswissenschaftlerpreis des Landes Brandenburg vorgeschlagen worden, weil er mit seiner Studienorganisation, seinen Studienleistungen und seiner Abschlussarbeit in hervorragender Weise die mit einem praxisorientierten wissenschaftlichen Bachelorstudium an der Hochschule erreichbare Absolventenqualität dokumentiert.
Im Rahmen seines praktischen Studiensemesters hatte er an der University of New South Wales in Australien zum Thema „Peritonits bei Mäusen“ – einer Erkrankung des Bauchraumes – geforscht. In seiner mit der Gesamtnote 1,0 bewerteten Bachelor's Thesis „Search for novel non-coding RNAs in prostate carcinoma cells“, die er am Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig verfasste, beschäftigte er sich mit der Identifizierung nicht-kodierender Ribonukleinsäuren bei Prostatakrebs. Im Mittelpunkt stand ein neuer molekularer Diagnoseansatz unterschiedlicher Tumorentwicklungsstadien, der zugleich über die Modulation der Genaktivität auch therapeutische Bedeutung erlangen kann.
Sebastian Schulz setzt seine wissenschaftliche Ausbildung an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg fort und studiert heute Biotechnologie im zweiten Master-Semester. Alle anderen 15 Studierenden des Masterkurses unterstützten ihn mit ihrer Teilnahme an der Präsentation in Brandenburg. Neben dem Vertreter der Fachhochschule Lausitz gehören Absolventinnen der Universität Potsdam und der Fachhochschule Eberswalde zu den Kandidaten für den Nachwuchswissenschaftlerpreis des Landes Brandenburg, der am 24. November in Potsdam verliehen wird.