
Die Leiterin des Roberta-Regio-Zentrums im neuen Laborgebäude Informatik der FH Lausitz in Senftenberg, Prof. Dr. Barbara Priwitzer (li.), mit Julia und Jana Reichel (v. re.), die zu den ersten Interessentinnen gehören. Foto: Witzmann
Bereits jetzt und noch bis zum 15. September werden Anmeldungen entgegengenommen - unter Telefon 03573 85-226 beziehungsweise der E-Mail-Adresse erdmann
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Das Roberta-Regio-Zentrum an der FH Lausitz wurde am 14. Juni 2008 im Rahmen des Tages der offenen Tür durch den Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Günter H. Schulz, und Prof. Dr. Barbara Priwitzer aus dem Studiengang Informatik eröffnet. Mädchen lernen hier, Roboter zu konstruieren, zu programmieren und spezielle Aufgaben mit diesen zu lösen.
Das unter Leitung von Prof. Dr. Barbara Priwitzer stehende Roberta-Regio-Zentrum an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg ist das erste in Brandenburg und soll auch auf Sachsen ausstrahlen, wo bisher kein derartiges Zentrum existiert.
Roberta ist ein Projekt des Fraunhofer-Institutes für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS In Sankt Augustin mit insgesamt rund 20 Regio-Zentren in Deutschland und angrenzenden Ländern. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Universität Bremen hat das Projekt wissenschaftlich begleitet.
Zum Einsatz kommen autonome Roboter, die sich frei bewegen können. An der FH Lausitz sind dies Lego-Roboter mit Lego-Software, die keine Vorkenntnisse im Bereich des Programmierens erfordert. Weiterführend sollen auch Varianten der Programmiersprachen C und Java angewandt werden.
Das Zentrum hat die Aufgaben, Roberta-Kurse abzuhalten sowie Schulen zu unterstützen, die sich für das Konzept interessieren und selbst derartige Kurse einrichten möchten. „Eine Besonderheit ist, dass die Roberta-Kurse speziell für Mädchen konzipiert sind“, erklärt Prof. Priwitzer, die sich am Fraunhofer Institut in Sankt Augustin zur Kursleiterin qualifiziert hat. „Wir helfen ihnen, Hemmschwellen zu überwinden, zeigen ihnen, dass Technik Spaß macht und wecken ihr Interesse an einem technisch orientierten Studium. Auch Jungen sind willkommen, aber Mädchen haben die Möglichkeit, in kleinen Gruppen zu arbeiten, in denen sie unter sich sind.“