
Prof. Dr. Günter Mügge diskutiert am Vakuum-Röhrenkollektor der FH Lausitz mit dem zukünftigen Master-Studenten Robert Ziesler über die Effizienz von Solar-Kollektoren. Robert Ziesler: "Der angebotene Master-Studiengang 'Kli-magerechtes Bauen' spricht mich aufgrund der breiten und interessanten Inhalte sehr an. Auch verspreche ich mir nach dem Abschluss sehr gute Berufsaussichten in einem hoch aktuellen Tätigkeitsgebiet." Foto: privat
Die Klimadiskussion ist zurzeit in aller Munde, es gilt auch Gebäude so Ressourcen schonend und energieeffizient wie möglich zu planen und zu bauen. Auch für Inhaber von Bestandsgebäuden wird der schonende Umgang mit Energie zunehmend wichtiger, nicht allein, um Kosten zu sparen, sondern auch um die Umweltbelastung zu verringern.
Inhalte des Studiums an der Fachhochschule Lausitz sind neben den fachlichen Grundlagen aus den Bereichen Gebäude- und Bautechnik,Energieversorgung und Ressourcenschonung auch Praxisprojekte aus Ingenieur- und Architekturbüros, der Bauindustrie und der Energieberatung. Damit lernen die Studierenden schon während des praktisch orientierten Studiums mögliche Einsatzfelder ihrer künftigen Tätigkeit kennen. Dazu erlangen die angehenden Ingenieure kommunikative Fähigkeiten („Soft Skills“), sind aber auch im Vertragsrecht, Projekt- und Risikomanagement sowie Bewertungsmethoden und bei Wirtschaftlichkeitsbe-rechnungen kompetent.
„Das sind Fähigkeiten, die ein Absolvent heute in jedem Einsatzgebiet benötigt und deren Kenntnis direkt in der Wirtschaft nachgefragt wird“, erklärt Prof. Dr. Winfried Schütz, Studiendekan des Studiengangs Versorgungstechnik an der FH Lausitz. Und er betont noch einmal die Bedeutung des neuen Studiengangs, der schon heute ausgezeichnete Einsatzmöglichkeiten für die Absolventen verspricht: „Ungefähr 40 Prozent des Endenergiebedarfs in Deutschland werden für die Beheizung von Gebäuden aufgewendet, ein unvorstellbares Einsparungspotential liegt hier brach.“ Hinzu komme die zunehmende Komplexität von Normen, gesetzlichen Grundlagen und neuen Vorschriften (wie z.B. der Energiebedarfsausweis), denen die einzelnen Fachdisziplinen nur noch mit hohem Aufwand gerecht werden können.
„Die gesetzlichen Regelungen, so zum Beispiel die aktuellen energetischen Beschlüsse „Energiestrategie 2010“ des Landes Brandenburg, finden ihren Niederschlag in einer entsprechend angepassten und neu entwickelten Bauweise. „Passivhäuser, Kraft-Wärme-Kopplung, die Nutzung von Solartechnologie und Wärmepumpen beispielsweise, sind wichtige Inhalte in der viersemestrigen Ausbildung bei hervorragenden Studienbedingungen“, ergänzt Prof. Dr. Günter Mügge, der Energiemanagement an der FH Lausitz lehrt.
Bewerbungen nimmt die Fachhochschule Lausitz ab sofort von Bachelor- und Diplom-Absolventen des Bauingenieurwesens, der Architektur, der Versorgungs-technik, aber auch verwandter Ingenieurtechnischer Studiengänge wie Maschinenbau und Verfahrenstechnik entgegen. Jana Wieduwilt
Weitere Informationen: www.fh-lausitz.de
Persönliche Beratung zu Studienplänen, Zugangsvoraussetzungen und Stipendien: Prof. Dr. Winfried Schütz, Studiendekan des Studienganges Versorgungstechnik
Telefon: 0355 5818-813, E-Mail: wschutz
abv.fh-lausitz.de