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Bachelor-Zeugnisse in der Biotechnologie übergeben

14.03.2008
Kategorie: Pressemitteilungen

Nach siebensemestrigem Studium der Biotechnologie nahmen 23 junge Frauen und Männer am 14. März 2008 an der Fachhochschule Lausitz in Senftenberg ihre Bachelor-Zeugnisse entgegen und dürfen sich nun Bachelor of Science nennen.

Studiendekan Prof. Dr. K.-Peter Stahmann und Dipl.-Ing. (FH) Susanne Nieland überreichten die Bachelor-Zeugnisse - hier an die Absolventin Fränzi Voß (re.).

Studiendekan Prof. Dr. K.-Peter Stahmann und Dipl.-Ing. (FH) Susanne Nieland überreichten die Bachelor-Zeugnisse - hier an die Absolventin Fränzi Voß (re.).

Absolventen und Lehrende nach der Zeugnisübergabe

Absolventen und Lehrende nach der Zeugnisübergabe

Blick in den Senatssaal.

Blick in den Senatssaal.

Der jahrgangsbeste Absolvent Sebastian Schulz.

Der jahrgangsbeste Absolvent Sebastian Schulz.

Die Absolventen Jan Goldenbogen und Thomas Dolbinow hielten eine humorvolle Rückschau auf das Studium. Fotos: Witzmann

Die Absolventen Jan Goldenbogen und Thomas Dolbinow hielten eine humorvolle Rückschau auf das Studium. Fotos: Witzmann

Zur feierlichen Zeugnisübergabe konnte der Studiendekan Biotechnologie, Prof. Dr. K.-Peter Stahmann, sowohl den Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Günter H. Schulz, und den Dekan des Fachbereiches Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik (BCV), Prof. Dr. Ingolf Petrick, als auch zahlreiche Familien-angehörige der Studierenden begrüßen. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Studierenden der Musikpädagogik, Stefanie Rösler und Ilya Dikariev, mit ihrem Blockflöten- und Akkordeonspiel.

Der Präsident verwies in seinem Grußwort darauf, dass in dem im November 2007 eröffneten neuen Laborgebäude Biotechnolo-gie beste Bedingungen für Lehre und For-schung bestehen. Das neue Laborgebäude bedeute für die Hochschule Chance und Verpflichtung zugleich. „Gutachten bestätigen, dass es unsere Absolventen mit jeder Konkurrenz aufnehmen können“, erklärte Professor Schulz. Dekan Professor Petrick dankte allen, die den Studierenden  Unterstützung gegeben hatten, insbesondere den Eltern. An die Studierenden appellierte er, die Kunde von den hervorragenden Studien-bedingungen an der FH Lausitz in Senftenberg in die Welt hinaus zu tragen.

Gemeinsam mit der Mitarbeiterin für Lehre und Forschung Susanne Nieland überreichte Studiendekan Professor Stahmann die Bachelor-Zeugnisse. „Nach sieben Semes-tern sind Sie als Bachelor of Science berufsfähig, weil in der Lage, selbständig ein anspruchsvolles Problem zu bearbeiten“, sagte er und verwies auf zwei große Freiheitsgrade des Studiums. Der Studiendekan brachte zum Ausdruck, dass die Studierenden sowohl durch das praktische Studiensemester als auch die Bachelor-Abschluss-Arbeit ihr individuelles Profil bekommen. In deren Rahmen sammelten die Studierenden wichtige Erfahrungen an renommierten nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, zum Beispiel in Australien, Großbritannien, Kanada, Österreich, Spanien, Schweden und den USA, waren teilweise auch in Unternehmen tätig und bearbeiteten anspruchsvolle Themen. Möglich wurde die Breite aufgrund einer fundierten naturwissenschaftlichen Ausbil-dung, zum Beispiel in Biochemie, Molekular-biologie, Zellbiologie und Mikrobiologie.

16 Bachelor-Absolventen dieses Jahrgangs nehmen zum Sommersemester 2008 an der Fachhochschule Lausitz das Masterstudium der Biotechnologie auf, um in drei Semestern den Abschluss Master of Science zu erlangen.

Unter ihnen ist auch der mit einem Durchschnitt von 1,3 Jahrgangsbeste Sebastian Schulz (23) aus Schenkendöbern bei Guben, der in seinem praktischen Studiensemester an der University of New South Wales in Australien zum Thema „Peritonits bei Mäusen“ – einer Erkrankung des Bauchraumes – forschte. In seiner am Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig verfassten Bachelor's Thesis befasste er sich mit nicht-kodierenden Ribonucleinsäuren bei Prostatakrebs.

„Besonders gefallen hat mir im Rahmen des Bachelor-Studiums an der FH Lausitz die Arbeit in kleinen Gruppen, ebenso der enge Kontakt zu den Professoren“, erklärte Sebastian Schulz. Es ist richtig toll, dass man die Möglichkeit hat und dass es auch seitens der Hochschule empfohlen wird, praktische Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ich danke den Lehrenden und insbesondere auch meinen Eltern für die intensive Unterstützung während des Studiums und vor allem des Auslandsaufenthaltes.“