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Studiengang Soziale Arbeit verabschiedete erfolgreiche Absolventen

Kategorie: Pressemitteilungen

Feierlich verabschiedet wurden an der Hochschule Lausitz in Cottbus am 11. Juli 2012 insgesamt 84 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Soziale Arbeit, darunter zwölf mit deutsch-polnischem Doppelabschluss.

Die Studiendekanin Soziale Arbeit, Prof. Dr. Marina Ney (li.), bei der Übergabe von Abschlusszeugnissen an Absolventinnen.

Überreichung der Urkunden durch Dr. Markus Fischer (Vertretungsprofessur Recht, li.).

Absolventinnen: Cindy Hoferichter, Elisa Balzar, Sophie Krahlisch - diese drei Studentinnen haben für das Wintersemester 2012/13 eine Zulassung für ein weiterführendes Masterstudium an der Partnerhochschule der HL in Österreich, der FH Voralberg. Fotos: Dr. Kay Mengel

Diese hatten in dem europaweit einzigartigen integrierten deutsch-polnischen Studiengang Soziale Arbeit sowohl den Bachelor of Arts an der Hochschule Lausitz als auch das polnische Licentiat an der Fachhochschule Gorzów erworben.

Die Vizepräsidentin der Hochschule Lausitz für Lehre, Studium und Internationales, Prof. Dr. Annemarie Jost, und der Leiter des Geschäftsbereiches III - Jugend, Kultur, Soziales - der Stadt Cottbus, Berndt Weiße, beglückwünschten in ihren Grußworten die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen mit einem Gesamtdurchschnitt von 2,0. In seiner Festrede gratulierte der Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Musikpädagogik, Prof. Dr. Ulrich Paetzold.

Ausgezeichnet wurden die Absolventinnen Vera Rosenow für ihre hervorragende Projektarbeit und ihr engagiertes Ehrenamt während des Studiums und Sophie Hendrich für ihr Engagement in der studentischen Selbstvertretung, ihre Tuturenarbeit und ihre Mitwirkung im Prüfungsausschuss über mehrere Semester. Beide waren aktiv neben sehr guten Leistungen im Studium.

Professor Paetzold hob in seiner Ansprache zur Exmatrikulation unter anderem den hohen Anteil von zirka 90 Prozent der bisherigen Studierenden der Sozialen Arbeit hervor, die es geschafft haben, ihr Studium in der Regelstudienzeit zu beenden. Im Bundesdurchschnitt gelänge dies nur 60 Prozent. Der Dekan freute sich über die geringe Abbrecherquote. Auch ging er auf die guten Perspektiven ein, die der Beruf des Sozialarbeiters gerade im Zusammenhang mit den in das Studium an der HL integrierten Gesundheitsaspekten bietet. Ebenso bestehe auch zunehmend in der Sozialwirtschaft die Möglichkeit, sich selbständig zu machen. Außerdem könne die Ausbildung in Sozialarbeit, wie aktuelle Beispiele, so aus der Politik, zeigen, durchaus auch ein Sprungbrett für völlig andere Karrieren sein.

Der Dekan hob hervor, dass Sozialarbeiter in vielen Arbeitsfeldern eine ziemlich verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben. Im Hinblick auf die spätere berufliche Tätigkeit der Absolventen sagte er: „Sie tragen Verantwortung, klar, jedoch gilt es auch klarzulegen, dass sie nur die Verantwortung für ihr eigenes Verhalten tragen können.“

Auf einige Aspekte der Hochschule eingehend, dankte er Prof. Dr. Paul Hein, der zum 1. Juli in Altersteilzeit gewechselt ist, für dessen langjährige Arbeit. Aktuell sei eine Professur für Recht in Ausschreibung.

Scharfe Kritik übte der Dekan an der mangelhaften Finanzierung der Hochschulen. In Bezug auf das Thema Neugründung einer Hochschule in der Lausitz erklärte Professor Paetzold: „Ganz grundsätzlich positiv ist, dass die Ausbildung in Sozialarbeit in Sinnhaftigkeit und Bedeutung für die Region nicht angezweifelt wurde und wird. Dies ist auch eine Bestätigung der bisherigen Arbeit, das heißt: Auch in den nächsten Jahren wird es ein Studium der Sozialarbeit in der Lausitz geben. Hier möchte ich auch allen außerhalb der Hochschule danken, die sich, in welcher Form auch immer, dafür eingesetzt haben.“

Für den künstlerischen Rahmen der Veranstaltung sorgten Studierende der Instrumental- und Gesangspädagogik.