Studiengang Medizintechnik

Studium

Zunkunft studieren

Der ständig steigende Bedarf an medizinischen Produkten resultiert vor allem aus dem kontinuierlichen wachsenden Anteil älterer Menschen innerhalb unserer Bevölkerung. Die Aufrechterhaltung der Lebensqualität älterer, aber auch Rehabilitation jüngerer Menschen stellen wichtige Tätigkeitsfelder dar, auf denen großer Entwicklungsbedarf besteht.

Um den hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften in Industrie und Forschung gerecht werden zu können, bietet die Hochschule Lausitz in Senftenberg seit dem Wintersemester 1996 die Studienrichtung Rehabilitationstechnik im Studiengang Maschinenbau an.

Im Rahmen der internationalen Entwicklungen erfolgt zum Wintersemester 2005 / 2006 die Umstellung der Studienrichtung Rehabilitationstechnik auf den eigenständigen Bachelor- Studiengang Medizintechnik.

In enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Mitarbeitern aus verschiedenen medizinischen Einrichtungen der Region sowie Kooperationspartnern aus der Wirtschaft wurden inhaltliche Schwerpunkte für die Ausbildung festgelegt. Die gelungene Verbindung von Technik und Medizin ermöglicht es Studierenden, in einem breiten Betätigungsfeld Einsatzmöglichkeiten zu finden.

Ausbildungsziel

Ausgehend von medizinischen und technischen Grundkenntnissen werden die Studierenden befähigt, wissenschaftliche Erkenntnisse und ingenieurmäßige Methoden anzuwenden, um praxisgerechte Problemlösungen auf dem Gebiet der Medizin- und Rehabilitationstechnik zu erarbeiten bzw. im Anwendungsbereich umzusetzen oder beratend tätig zu sein.

Ausbildungsgang

Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester.

Im Studium werden naturwissenschaftliche und technische Grundlagen vermittelt, so u.a. in den Fächern Anatomie, Physiologie, Mathematik, Physik, Informatik, Werkstofftechnik, Technische Mechanik, Fertigungstechnik, Elektrotechnik und Konstruktionslehre.

Darauf aufbauend erfolgt die Ausbildung in den Fächern Medizinische Mikrosystemtechnik, Regelungs- und Steuerungstechnik, Leichtbau, Biokompatible Werkstoffe, Biomechanik, Ergonomie, Vertiefung Medizin sowie Medizin- und Reha- Gerätechnik.

Neben der theoretischen Ausbildung finden unterrichtsbegleitende Praktika in verschiedenen Laboren, so z.B. im Werkstoffprüflabor, im CAD- Labor sowie im Labor für Rehabilitationstechnik, statt. Im Rahmen verschiedener Projekte können die Studierenden aktuelle Themen - Stellungen bearbeiten.

Im 7. Semester wird ein mehrwöchiges Praktikum absolviert. Durch konkrete Aufgabenstellungen und praktischen Mitarbeit in Betrieben , Rehabilitationszentren, Kliniken, Behindertenwerkstätten und anderen Einrichtungen können die Studierenden ihre im bisherigen Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden und vertiefen.

Ebenfalls im 7. Semester erfolgt die Anfertigung der Bachelorarbeit. In ihr soll der Studierende zeigen, dass er das erworbene Wissen selbständig und ingenieurmäßig anwenden kann.

Das Studim wird als Bachelor of Engineering abgeschlossen.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Die gelungene Verbindung zwischen Medizin und Technik ermöglicht es den Studierenden, in einem breiten Betätigungsfeld Einsatzmöglichkeiten zu finden:

  • Entwicklung und Konstruktion von medizintechnischen Produkten, Rehabilitationsmitteln und anderen Feingeräten
  • Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für die technische Ausstattung von Patienten- und Therapieräumen
  • Tätigkeiten in anwendungsorientierten Einrichtungen, z.B. Kliniken, Rehabilitations- und Trainingszentren
  • Planung und Einrichtung von Behindertenarbeitsplätzen- und werkstätten
  • Beratung und Vertrieb
  • Qualitätssicherung

und möglicherweise die Gründung eines innovativen Unternehmens.

Das Studium qualifiziert die Absolventen zur Teilnahme an Masterprogrammen.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für ein Bachelorstudium ist die Fachhochschulreife. Ein Vorpraktikum ist nicht erforderlich. (Dennoch sind vor dem Studienbeginn erworbene praktische Erfahrungen durchaus sinnvoll und für den Studienerfolg sowie den späteren Berufseinstieg förderlich.)

Einzelheiten regelt die Studien- und Prüfungsordnung.

Zulassung und Immatrikulation

Bewerbungseingang an der Hochschule Lausitz (FH): bis zum 20. September

Bewerber mit schulischer Hochschulzugangsberechtigung: Antrag auf Zulassung mit den erforderlichen Unterlagen

Beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung: Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung mit den erforderlichen Unterlagen

Studienberatung

In allgemeinen Fragen der Studienberatung wenden Sie sich bite an das

Studierenden-Service der
Hochschule Lausitz

Großenhainer Str. 57
01968 Senftenberg
Tel.: 03573 / 85 277 oder 85 812
E-Mail: studamt=at=hs-lausitz.de
Internet: www.hs-lausitz.de

In allen fachbezogenen Fragen wenden Sie sich bitte an 

Herr Dipl.- Ing. Peter Fischer
Tel.: 03573 / 85 402
E-Mail: Peter.Fischer=at=hs-lausitz.de

Frau Franziska Müller
Tel.: 03573 / 85 432
E-Mail: Franziska.Mueller=at=hs-lausitz.de

Fakultät
Ingenieurwisenschaften und Informatik

Tel.: 03573 / 85 501
E-Mail: dekanat-iem=at=hs-lausitz.de

 

Kontakt

Dekanat
Gebäude 14E.205

Tel.: 03573 / 85 501
Fax: 03573 / 85 509

E-Mail: dekanat-iem=at=hs-lausitz.de

Studiendekan

Prof. Dr. rer. nat. Dietmar Henrich
Großenhainer Str. 57
01968 Senftenberg

Tel.: 03573 / 85 403

E-Mail: dhenrich=at=hs-lausitz.de

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