Klimagerechtes Bauen und Betreiben

Studienziel

Im Masterstudium werden dem Studierenden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse anwendungsbezogene Inhalte gelehrt, die ihn befähigen, wissenschaftliche Methoden anzuwenden, komplexe Systeme zu verstehen, fachübergreifend und interdisziplinär ingenieurmäßig tätig zu sein. Neben technischem Wissen werden Management- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermittelt, die für die Arbeit als Freiberufler, Projektleiter oder auch als Abteilungsleiter unabdingbar sind.
Es soll ihn weiterhin darauf vorbereiten, sich dem ständig verändernden Berufsfeld anpassen zu können.

Studieninhalte

Die Regelstudienzeit für die Masterausbildung "Klimagerechtes Bauen und Betreiben" beträgt 4 Semester.

Das Einstiegssemester ist der fachlichen Orientierung im Themenfeld des klimagerechten Bauens gewidmet. Kernfächer sind Bauklimatik, Thermodynamik, Baustoffe, energieeffizientes Entwerfen. Im Bereich Umweltschutz, Ressourcenmanagement sowie Vertragsrecht werden allgemeine Kompetenzen ausgebildet. In einem Projekt werden die Grundlagen in einer transdisziplinären Anwendung vertieft.

Das zweite Semester behandelt die Kernbereiche der Energieversorgung eines Gebäudes (Kraft-Wärme-Kopplung, Solartechnik, Wärmepumpen) sowie die optimierte Gestaltung von Bauwerken und Siedlungsgebieten. Module zu Management, Bewertungsmethodik und Wirtschaftlichkeit sowie aufgabenorientierte Soft Skills runden das Programm ab. Über Wahlangebote können fachliche Schwerpunkte gesetzt werden.

Im dritten Studiensemester werden die Schwerpunktkenntnisse gebündelt und mit aktuellen Forschungsthemen in einen ganzheitlichen Kontext gestellt. So steht die energetische Gebäudeplanung und die Ertüchtigung von Bestandsgebäuden im Mittelpunkt, wobei einerseits ökologische Bauweisen aber auch die Strukturmechanik einbezogen werden. Ein umfassendes, interdisziplinär angelegtes Master-Projekt vermittelt die zielorientierte und souveräne Anwendung an einem konkreten Problem aus Forschung und Praxis. Hierüber wird gleichzeitig die effektive Kooperation zwischen den Forschungsfeldern der Hochschule und externen Partnern in Praxis und Entwicklung gefestigt.

Das vierte Semester dient der Anfertigung der ingenieurwissenschaftlichen Masterthesis zur Bestätigung der erworbenen Kenntnisse und führt zum erfolgreichen Abschluss des Studiums. Dem Absolventen eröffnen sich damit vielfältige Perspektiven seiner beruflichen Entwicklung in einer verantwortlichen Position.

Berufsfeld

Absolventen des Master-Studiengangs werden von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, von Verbänden und Organisationen beschäftigt (Abb. 1), um Probleme zu lösen oder an der Bearbeitung mitzuwirken. Haupteinsatzgebiete sind Projektierungsbüros sowie Ausführungsfirmen.

Abb. 1 Beschäftigungsverhältnisse für Absolventen

Die Tätigkeitsfelder der Absolventen ist in der Abbildung 2 erkennbar.

Abb. 2 Tätigkeitsfelder für Absolventen

Der Masterabsolvent ist meist von Anfang an Führungskraft, weil er typischerweise in Klein- oder Mittelbetrieben eingesetzt, die Verantwortung für die jeweilige Projektierung und anschließende Bauleitung, aber auch für den Personaleinsatz und für das wirtschaftliche Betriebsergebnis trägt.

Ingenieure des Fachgebietes üben ihre Tätigkeit häufig freiberuflich aus.

Die Berufschancen werden derzeit als gut eingeschätzt. Diese Situation wird auf absehbare Zeit unverändert positiv bleiben.

Studienvoraussetzungen

Voraussetzung für das Studium im Masterstudiengang ist ein abgeschlossenes Bachelor- oder Diplom-Studium der Studiengänge

  • Versorgungstechnik,
  • Bauingenieurwesen,
  • Architekten,
  • Maschinenbau,
  • Verfahrenstechnik

oder eines verwandten Gebietes.

Das Studium wurde mit einer Gesamtnote von mindestens C (Good) oder einem gleichwertig eingestuften Niveau absolviert. Im Zweifelsfalle entscheidet der Prüfungsausschuss über die Anerkennung der Voraussetzungen.

Ausländische Bewerber haben die Deutsche Sprachenprüfung für den Hochschulzugang (DSH) der Stufe 1 (DSH1) nachzuweisen; nach dem 2. Semester soll für ein weiterführendes Studium DSH2 nachgereicht werden.

Bewerbungen

Bewerbungen sind grundsätzlich an das Studentensekretariat zu richten.

Die Zulassung erfolgt immer zum Wintersemester.
Die Professoren bieten eine Studienberatung an. Termine können telefonisch vereinbart werden.

Hochschule Lausitz (FH)
Studentensekretariat
Lipezker Strasse 47
03048 Cottbus

Frau Schiefelbein
0355 / 5818-275

 

Doppelabschluss an der HL und dem Moskauer Energetischen Institut

Es besteht im Rahmen einer Kooperation zwischen der Fakultät Bauen der Hochschule Lausitz und dem Moskauer Energetischen Institut die Möglichkeit, für Studenten des Masterstudiengangs „Klimagerechtes Bauen und Betreiben“ (KliBB) einen Doppelabschluss Master (Deutschland)/Magister (Russland) zu erwerben.

 Voraussetzung sind

  • ein Bachelorgrad in den Studiengängen Bauwesen, Architektur oder Versorgungstechnik der Fakultät Bauen der Hochschule Lausitz (FH)
  • Immatrikualation im Masterstudiengang KliBB der Hochschule Lausitz
  • ein erfolgreicher Abschluss des ersten Studienjahres mit insgesamt 60 CP.

Für die Studiendauer in Moskau erfolgt eine weitere Immatrikulation am Energetischen Institut. Die Auswahl der Kandidaten für den Doppelabschluss erfolgt nach Interessenlage und Eignung der Studenten in Form eines Gespräches mit dem Dekan und dem Projektleiter.

Der DAAD fördert diese studentische Ausbildung.

Vorkenntnisse der russischen Sprache sind sehr hilfreich, aber nicht zwingend. Es wird ein Vorkurs zum Erlernen der russischen Sprache angeboten.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer.

Veranstaltungen

Zur Zeit sind keine News/Termine vorhanden.

Kontakt

Anschrift:

Hochschule Lausitz (FH)

Fakultät für Bauen
(Fakultät 4)

Lipezker Str. 47
03048 Cottbus

Dekan

Prof. Dr. Höfler

Tel. : +49 (0) 355 5818 600
Fax.: +49 (0) 355 5818 609

Sekretariat

Frau Sybille Fiebranz

Tel. : +49 (0) 355 5818 601
Fax.: +49 (0) 355 5818 609