Eduard Wall wurde am 27. Oktober 1955 in Leninpol, Kyrgyzstan, Zentral- Asien geboren. Mit acht Jahren erhielt er den ersten Unterricht auf dem Bajan an der staatlichen Musikschule. Es folgten Musikstudien an der Fachschule für Musik "K. Kurenkeev" Franse, sowie an der Hochschule für Musik "B. Beyshenalieva" Franse (heute Bishek). Nach der Übersiedlung in die ehemalige DDR setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar bei Prof. Irmgard Slota Krieg fort. Bereits in der Fachschule begann die Konzerttätigkeit und auch die Teilnahme an Wettbewerben: 1974/77 jeweils 1. Preis beim nationalen Wettbewerb Kyrgyzstan, 1980 1. Preis beim internationalen Akkordeonwettbewerb Klingenthal.
Die Zusammenarbeit mit den Orchestern der komischen Oper, des Konzerthauses Berlin, der Staatsoper sowie die langjährige Mitgliedschaft im Kammermusikensemble "Melos" führten ihn zu zahlreichen Auftritten und Tourneen im In- und Ausland. Eine Vielzahl Originalkompositionen für Akkordeon Solo und Kammermusik wurden von ihm uraufgeführt und im Rundfunk eingespielt.
1979 begann Eduard Walls Lehrtätigkeit zunächst an der Musikschule Bitterfeld, seit 1987 an der Musikschule Berlin- Lichtenfeld und an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Viele seiner Schüler sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit 2006 unterrichtet er an der Hochschule Lausitz.
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Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Musikpädagogik
Studiengang Instrumental- und Gesangspädagogik
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