Hochschulrechenzentrum

Was ist FTP ?

FTP steht für das File Transfer Protocol, welches speziell für Dateiübertragungen in Netzwerken entwickelt wurde. Neben dem Protokoll bezeichnet FTP auch gleichzeitig den Dienst welcher die Dateien zur Verfügung stellt.

Für gewöhnlich benötigt man für die Nutzung dieses Dienstes einen gültigen Account, bestehend aus Benutzername und Passwort.

Hier kann man sich mal eine typische FTP-Sitzung ansehen.

Was ist aFTP ?

aFTP steht für Anonymous FTP, dieser Dienst ermöglicht es Nutzern ohne dem vorhanden sein von Benutzername und Passwort auf Daten eines FTP-Servers zugreifen zu können.

Damit dies funktioniert, sollten die folgenden Regeln eingehalten werden:

  • Benutzername: "ftp" oder "anonymous"
  • Passwort: eigene eMail-Adresse

Wie funktioniert FTP?

Nachdem der Nutzer mit ftp ftp.domain.dom eine Verbindung hergestellt hat, muß er sich i.d.R. als User: "ftp" oder "anonymous" anmelden. Als Passwort ist üblicherweise die eigene E-Mail-Adresse anzugeben.
Mit dem Befehl "dir" kann man sich den Inhalt des Verzeichnisses auf dem fernen Host anzeigen lassen und mit "cd Verzeichnis" das Verzeichnis wechseln, um sich dann eine Datei herunterzuladen (get File) bzw. wegzuschaffen (put File).
Mit dem Befehl "bye" verläßt man das Programm wieder.

Wo ist ein aFTP-Server ?

Das Rechenzentrum der Fachhochschule Lausitz betreibt einen aFTP-Server, welcher unter ftp://ftp.fh-lausitz.de zu erreichen ist.
Wie die meisten aFTP-Server ist auch dieser über einen WWW-Browser nutzbar.

Was ist zu beachten ?

  • Werden Dateien geholt und weiterverwendet sind die jeweiligen Lizenzbestimmungen zu beachten. Nicht alle verfügbaren Programme sind PD-Software!

    Downloads von mehr als 10 MB von einem FTP-Server (außerhalb des Campus) sollten nur abends bzw. nachts gemacht werden. (-> at) Downloads von mehreren hundert MB sind vorher mit den Netzbetreibern abzusprechen. Evtl. werden diese dann per Mirror geholt.

    Downloads von Übersee haben am Tage fast keine Chance. Dies sollte in den frühen Morgenstunden oder von einem Mirror erfolgen. Downloads ab einer bestimmten Größe (mehreren MB) schlagen meisztens fehl, wenn die Übertragungsrate zu gering ist.

    Werden Dateien zwischen verschiedenen Rechnerwelten (DOS - Unix) transportiert ist darauf zu achten, daß Programme und Archive im Binary-Modus und normale Textdateien im ASCII-Modus geschaufelt werden. Dazu ist vor dem Transfer der Befehl "binary" bzw. "ascii" einzugeben. (wenn nicht automatisch erkannt)
    Im sogenannten ASCII-Modus wird automatisch eine notwendige Konvertierung durchgeführt. Hat man vergessen diese einzuschalten kann man diese Dateien auch manchmal nachträglich mit den Programmen "unix2dos" bzw. "dos2unix" konvertieren.

Was ist ein Mirror ?

Viele Programme die im Internet angeboten werden liegen als Kopie auf verschiedenen Mirror-Servern auf der ganzen Welt verteilt. Dadurch soll eine bessere Lastverteilung erreicht werden. Dies ist sinnvoll für große Programmpakete, die oft benötigt werden und auf einem entfernten Server liegen. Dadurch werden Ressourcen und Nerven geschont.

Programmpakete sollte man zuerst auf dem eigenen Mirror-Server suchen. Wenn es da nicht vorhanden ist, dann vielleicht auf einem anderen innländischen Mirror-Server. Nur wenn alles fehl schlägt dann sollte das Programm vom Orginal-Server geholt werden.

Wenn die Wahrscheinlichkeit besteht, dasz dies Paket von mehreren Nutzer benötigt wird, dann kann ein Mirror im HRZ beantr agt werden (per Mail). Das Paket wird dann auf unseren FTP-Server für alle zur Verfügung gestellt. Dies gilt besonders für die so beliebten ServicePacks.

Wann, was und wie oft gespiegelt wird steht auf dem lokalen FTP-Server. Mit einem kleinen Archie kann der lokalen FTP-Server durchsucht werden. 

Weiterführende Informationen gibt es z.B. bei der TH-Darmstadt unter dem Titel Archie und FTP.

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