Betriebswirtschaftslehre: Management

Personalmanagement wird als ein interdisziplinäres Fach gesehen. Problemorientierung und Anwendungsbezug stehen im Mittelpunkt von Forschung und Lehre.

Folgende Aspekte sind hervorzuheben:

  • Die für das Personalmanagement zentrale betriebs­wirtschaftliche Sichtweise (menschliche Arbeitslei­stung als produktiver Faktor) wird erweitert, indem Denkansätze, Erkenntnisse und Methoden aus ande­ren Verhaltens- und Sozialwissenschaften herange­zogen werden. Dieses interdisziplinäre Herangehen integriert gegenstandsrelevante Teile aus Psycholo­gie und Sozialpsychologie (vor allem: Arbeits- und Organisationspsychologie), Soziologie (im Schwer­punkt: Arbeits- und Organisationssoziologie) und Politologie (insbesondere: Unternehmenspolitik). Ergänzend werden rechtswissenschaftliche Er­kenntnisse (z.B. Arbeits- und Dienstrecht, Mitbe­stimmung, industrielle Arbeitsbeziehungen), ingenieurwissenschaftliche Arbeiten (z.B. Arbeits­organisation, technologische Entwicklung und Arbeitsprozeß) und Studien zur Informationstechno­logie (z.B. Büroautomatisierung, neue Technologien in der Dienstleistungserstellung) berücksichtigt.
  • Die Analyse und der Einsatz menschlicher Arbeits­leistung im Betrieb ist eng mit allgemeinen Managementfragen und der Organisationslehre verknüpft; die betriebliche Personalfunktion einschließlich ihrer Teilaufgaben wird als zentrale Managementaufgabe gesehen.
  • In Lehrveranstaltungen werden sowohl die Aufga­ben des Personalmanagements (funktionaler Ansatz) dargestellt als auch die notwendigen Kenntnisse vermittelt, die die Manager und Managerinnen des Personalbereichs betreffen (institutionaler Ansatz).

Kontaktdaten

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Mitarbeiterin

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