Forschung - Referenzen

Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

Thema

Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit durch Optimierung produktionsnaher Dienstleistungen in Netzwerken

Aufgabe

Die Dynamisierung der Märkte und die hohen Schwierigkeiten des Managements, Veränderungen zu antizipieren, erfordern zukünftig die Bildung autonomer, wandlungs- und damit überlebensfähiger Kompetenzzellen, um die Schnelllebigkeit von Kundenwünschen abzubilden. In Zukunft stellen Unternehmen ihre Ressourcen in Form eigenständig lebensfähiger Kompetenzzellen analog der Zelle in der Biologie bereit. Es wird ein Ansatz verwendet, der die optimale Gestaltung von robusten Dienstleistungsstrukturen in Unternehmen in der frühen Planungsphase zum Ziel hat, um das Investitionsrisiko zu verringern. Auf der Basis eines dynamischen Leistungsprogramms wird ein Ansatz entwickelt, der den Planer in die Lage verssetzt, Kompetenzzellen zu generieren und  funktions- oder/und prozessorientiert zu vernetzen. Der Einsatz digitaler Visualisierungssysteme (Soft-/Hardware) unterstützt den Planungsprozess, beginnend bei der Festlegung des Leistungsprogramms über die Planung und Vorbereitung bis zur Umsetzung in funktionsfähige Kompetenzzellen und deren Vernetzung. Dadurch kann der Planungsprozess erheblich verkürzt werden. Die Bildung von Kompetenzzellen, deren optimale Vernetzung im Kompetenzrahmen sowie die Optimierung der Kompetenzkomponenten werden an konkreten  Objekten der Hauptwerkstatt „Schwarze Pumpe“ der Vattenfall Europe Mining AG dargestellt und nachgewiesen.

Methoden

Grundlage des Ansatzes bildet das Konzept des Bionic Manufacturing. Weiterhin kommt die 3D-Digtalisierung für die  Layout-Planung und -optimierung zum Einsatz, Variantenuntersuchungen und Entscheidungsoptimierungen runden die Leistung ab.

Ergebnis

Das Ergebnis bilden optimierte Kompetenzzellen als in sich geschlossene leistungsfähige autonome Einheiten mit einer  optimalen Anordnung der Kompetenzkomponenten unter den Bedingungen des laufenden Geschäftsbetriebes, also ohne Produktionsstillstände.

Die bisher nachgewiesenen Kosteneinsparungen bewegen sich im siebenstelligen Bereich.

Entwickelte Kompetenzzellen (Stand 12/07):

  • KPZ Aufarbeitung Raupenkettenglieder (abgeschlossen und umgesetzt)
  • KPZ Radsatzinstandsetzung (abgeschlossen in Umsetzung)
  • KPZ Eimerkettenaufarbeitung (Abschluss 12/07)
  • KPZ Außenkranbahn/Logistik (Abschluss 12/07)
  • KPZ  Pumpeninstandsetzung (Abschluss12/07)
  • KPZ Mechanische Bearbeitung (in Arbeit)

Förderung

Finanzierung durch Industrieauftrag ohne staatliche Förderung

Kooperationspartner:

  • Vattenfall Europe Mining AG
Prof. Dr.-Ing. Matthias Strunz (2. v. l.) mit Studenten des Projektteams

1. KPZ Aufarbeitung Raupenkettenglieder
Studentischer Projektleiter
Michael Nobis,
Projektmitarbeiter:
Sven Piesker, Maik Häusler

2. KPZ Radsatzinstandsetzung
Studentischer Projektleiter:
Michael Nobis
Projektmitarbeiter:
Sven Piesker,  Daniel Jurk 

3. KPZ Eimerkettenaufarbeitung
Studentischer Projektleiter:
Sven Piesker
Projektmitarbeiter:
Thomas Lau

4. KPZ Logistik/AKB
Studentischer Projektleiter:
Jörg Brülke
Projektmitarbeiter:
Manuel Marrack, Carsten Schmiel

4. KPZ Pumpenaufarbeitung
Studentischer Projektleiter
Sven Nothing
Projektmitarbeiter:
Michael Pfütsch, Thomas Mattuschka, Stephan Rentner

Projektleiter

Prof. Dr.-Ing. Matthias Strunz

Telefon: 03573 85-422

E-Mail: mstrunz=at=iem.fh-lausitz.de
WWW: www-home.fh-lausitz.de/~mstrunz

Projektzeitraum

09/2006 - 12/2008