Analysen von Messsignalen inkrementaler Geber
In der Industrie ist neben den Investitions- und den allgemeinen Betriebskosten der Instandhaltungsaufwand ein wichtiger Kostenfaktor. Eine zentrale Aufgabe der Instandhaltung ist die Bestimmung von Schädigungskenngrößen und der Planung von Instandhaltungszyklen. Ziel ist es signalbasierte Methoden zur Bestimmung von Schädigungskenngrößen unter Verwendung von Signalen inkrementaler Geber zu entwickeln.
In Zusammenarbeit mit der Firma Hübner elektrische Maschinen GmbH, der Vattenfall Europe Mining AG und der Fachhochschule Lausitz wurde das Projekt „Analysen von Messsignalen inkrementaler Geber hinsichtlich Korrelation zu Systemeigenschaften von Antriebssystemen“ ins Leben gerufen, welches die Einsatzmöglichkeiten inkrementaler Geber zur vorbeugenden Instandhaltung untersucht. Inkrementale Geber dienen zur Drehzahlmessung und Positionsbestimmung. Das Messprinzip inkrementaler Geber ist die fotoelektrische Abtastung einer Impulsscheibe. Das Ausgangssignal ist dabei eine rechtecksförmige Spannung.
In diesem Projekt sollen Verfahren entwickelt werden, die Aussagen über den Zustand der Anlage (von den Gebern bis hin zu den Motoren) aus den vorhandenen Signalen der inkrementalen Geber ermöglichen. Die aufzunehmenden Messungen und Forschungsarbeiten erfolgen zum einen an einem industrienahen Versuchsstand an der FHL, zum anderen in der industriellen Praxis an den technischen Anlagen der Vattenfall Europe Mining AG.
Ziele dieses Projektes sind:
Die Ergebnisse dieser Arbeit zielen auf den Einsatz an Gurtbandförderern in Tagebauen, sind aber auch an anderen Großgeräten und Industrieanwendungen, in denen inkrementale Geber eingesetzt werden, anwendbar.
Das Projekt wurde mit Mitteln der Johannes Hübner Stiftung gefördert.
Prof. Dr.-Ing. Erhard Stein
Telefon: 03573 85-515
E-Mail: estein
iem.fh-lausitz.de
WWW: www.e-technik.fh-lausi...
Seit Mai 2005