Die Fakultät für Naturwissenschaften (Fakultät 2) der Hochschule Lausitz (FH) wurde im Juli 2011 gegründet und beheimatet die Studiengänge Angewandte Chemie und Biotechnologie. Aktuell werden beide Studiengänge konsekutiv als Bachelor- und Masterstudium angeboten.
Zurzeit studieren bei uns ca. 410 Studenten. Sie werden von 16 Professorinnen und Professoren und ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Die Lehre in den Studiengängen Angewandte Chemie und Biotechnologie wird von zahlreichen drittmittelgeförderten Forschungsprojekten begleitet, die in verschiedenen Arbeitsgruppen eingebunden sind. Es werden Fragestellungen aus verschiedensten Bereichen bearbeitet, z. B. Anorganische Festkörper, Poröse Kohlenstoffmaterialien, Siliziumchemie, Biopolymere, Mikrobiologie, Enzymtechnologie, Phototrophe Biotechnologie, (Molekulare) Zellbiologie, medizinisch orientierte Forschung (Diagnostik, Tissue Engineering) und vieles mehr. Mit einer jährlichen Drittmitteleinwerbung von über 200.000 Euro pro Forschungsgruppe nimmt die Fakultät einen Spitzenplatz unter den Fachhochschulen Deutschlands ein.
Die Fakultät für Naturwissenschaften befindet sich auf dem Campus in Senftenberg. 1998 bezog der damalige Fachbereich einen Laborneubau (im Bild rechts), in dem die Ausbildung in allen chemischen Disziplinen erfolgt. Im Herbst 2007 erhielt der Studiengang Biotechnologie ein neues Laborgebäude (im Bild links).
Das Fundament der Fakultät 2 wurde 1991 mit der Gründung des Fachbereiches Chemieingenieurwesen / Verfahrenstechnik gelegt. Die ersten Studierenden waren Absolventen der ehemaligen Ingenieurschule Senftenberg. Ab September 1992 begann im Studiengang Verfahrenstechnik und ab Wintersemester 1994 im Studiengang Chemieingenieurwesen die Ausbildung mit dem Abschluss Diplomingenieur (FH). Aus der seit 1998 ständig stärker nachgefragten Studienrichtung Biotechnologie im Studiengang Chemieingenieurwesen entwickelte sich ein eigenständiger Studiengang Biotechnologie, der zum Wintersemester 2000 als konsekutiver Bachelor / Masterstudiengang startete. Im Zuge dieser Studiengangserweiterung bekam der Fachbereich im Juli 2001 den Namen Fachbereich Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik (BCV).
Im Jahr 2005 wurden die Diplomstudiengänge Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik in einem Bachelorstudiengang Chemieingenieurwesen zusammengefasst. Mit den seit 2006 erfolgten Berufungen von vier Wissenschaftlern auf Professuren chemischer Kernfächer wurde die Profilbildung zu einer anwendungsorientierten Chemieausbildung vollzogen.
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